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"Montierte Wirklichkeiten" nennt Alexander Sterzel den Karneval der Körperteile, den er jetzt in der Galerie Zero Arts feiert. Die fotografischen Inszenierungen des Künstlers schrauben Aktaufnahmen mit anatomischen Zeichnungen zusammen, setzen menschlichen Gestalten einen Kampf-Hund-Kopf auf den Rumpf oder verfremden Modelle zu finsteren Engeln und grotesken Kobolden. Für einige satanische Erotika hat Sterzel auch antiquarisches Material gefleddert und Fundstücke aus Opas Fotokiste frech nachkoloriert....(Stuttgarter Zeitung  14.Mai 2004)..."Neben den Mischtechniken und Ölbildern hat Sterzel noch ein weiteres Feld der Bildbearbeitung gefunden. In der Ausstellung werden zum erstenmal Fotografien gezeigt, die in einem ersten Schritt schwarz übermalt wurden. Danach kratzte er kleine Flächen ab, um so das Motiv wieder sichtbar werden zu lassen. Der Betrachter wird quasi dazu aufgefordert, hinter die Dinge zu sehen. Bildverfremdungen, Übermalungen, Collagen und surrealistische Elemente ergänzen die Palette." (itz.Bietigheimer Zeitung 01.02.1993)

 

 

 

 

 

"Also passiert man eine Bildergalerie mit gequälten Wesen, Frauen und Männern, Zwittergestalten und verfremdeten Figuren. „ Many have no speech“ sind zwei Gouachen getitelt. Solche Sprachlosigkeit überträgt sich zunächst zwangsläufig bei der Bildbetrachtung angesichts erregender Reihung von Gesichtern, Fratzen und Körpern.Brennenden Schmerz lassen Sterzels Bilder spüren. Rasso Rothacker gab Hinweise zum besseren Verstehen dieser Bilderwelt, die Makaberes, Erschreckendes und Skurriles mit wiederum wärmenden Momenten verbindet."(rö - Ludwigsburger Kreiszeitung 18.09.1995)